Anthroposophische Kunsttherapie

„Es gibt nichts, wo die Bedingungen für ein gesundes Seelenleben so stark erfüllt werden können, wie in der Hingabe an das Schöne.“ Rudolf Steiner

Kunst bewegt

Das künstlerische Arbeiten mit Ton, Holz oder Stein, mit Farbe, Form, Klang, Sprache und Bewegung in den Künsten der Malerei, Plastik, Musik und Sprachgestaltung bildet die Grundlage in den anthroposophischen Kunsttherapieausbildungen. Schöpferisches Potential wird am Erleben von Grenzen freigesetzt, die sinnliche Wahrnehmung geweckt und Selbstverwandlung angeregt. In der Kunst erlebe ich mein Verhältnis zur Welt neu.

Indem wir Materie gestalten, gestalten wir uns selbst



Kunsttherapie

Das Interesse am Menschen und an seinen Entwicklungsprozessen ist die Voraussetzung für die Verwandlung der Kunst in Kunsttherapie. Das Wissen um die Ganzheitlichkeit des Menschen und die Prozesse der Krankheitsentstehung begegnen den künstlerischen Fähigkeiten des Therapeuten und regen über diese und über die therapeutische Beziehung gezielt Entwicklungs- und Heilungsprozesse an: Der Therapeut begleitet den kranken Menschen in seinen Gestaltungsprozessen.

Im Lauschen zu sich selber finden

Ausbildung

Zu den Ausbildungsinhalten zählen
• vielfältige künstlerische Praxis
• medizinische, menschenkundliche und pädagogische Grundlagen
• Leiten und Begleiten kunsttherapeutischer Prozesse

Die Ausbildung zum/zur Anthroposophischen Kunsttherapeuten/in in den Fachbereichen Malerei, Musik, Plastik und Sprachgestaltung wird international angeboten. Auch Weiterbildungen in künstlerischer Therapie finden in vielen Ländern statt. Neben staatlich anerkannten Hochschulen gibt es eine Reihe privatrechtlicher Ausbildungsinstitutionen, die für die ständige Entwicklung ihrer Ausbildungsqualität zusammen arbeiten.

Aufnahme-Reglement des SVAKT

Schweizer Verband für Anthroposophische Kunsttherapie

Arbeitsfeld

Kunsttherapeuten arbeiten in klinischen, psychotherapeutischen, sonder- und heilpädagogischen sowie in anderen soziokulturellen Bereichen, wie z. B. in der Rehabilitation, in der Drogentherapie, in Schulen, in der Sozialarbeit, in der Altenpflege, im Strafvollzug.
Informieren Sie sich über unsere Aus-und Weiterbildungseinrichtungen und das Berufsbild unter www.icaat-medsektion.net

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